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April 2010

Die Premiere ist geglückt: Das 1. Scheunenfest hat stattgefunden und scheint auch bei den Gästen gut angekommen zu sein. Danke auch noch mal für die fantasievollen Geschenke – vom Arbeitsgutschein über einen Blumenstrauß mit Malerutensilien bis zu magnetischen Hämmern und einem Sack Zement reichte die Palette. Werden wir in den kommenden Wochen alles ausprobieren. Eigentlich wollten wir jetzt verstärkt in der Scheune loslegen. Aber da ich so viel Spaß am Wänderausreißen habe, renovieren wir noch ein bisschen weiter in der oberen Wohnung.

aha am 16.4.10 10:29


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März 2010/III

So langsam werden uns die Dimensionen unseres Projekts bewusst. Zwei Container für Holz und Bauschutt stehen seit Freitag an der Scheune und warten darauf, bis Ostern gefüllt zu werden. Zu entsorgendes Material gibt’s genug. Am Wochenende haben wir unter anderem den gefliesten Boden im Bad, die Badewanne und eine Wand herausgerissen. Und die Holzdecken in etlichen Zimmern. Darunter versteckt sich Dämmmaterial von anno dazumal: Lehmwickel.

aha am 29.3.10 15:08


März 2010/II

So, wir sind bereits fleißig. Da der vorherige Eigentümer noch bis Ende des Monats Zeit hat, die Scheune zu räumen, konzentrieren wir uns bisher auf die obere, unvermietete Wohnung. Ein Großteil der Küchenfliesen ist bereits draußen, das hässliche Laminat im Nebenzimmer entfernt und das Schrank-Monstrum neben dem Bad entsorgt. Dafür habe ich heute Nacht von morschen Dielen in der Küche geträumt, durch die ich fast in die Scheune gefallen wäre. Blühende Fantasie eben, aber ohne die wird es hier nicht gehen :-) Achja, die ersten ebay-Einkäufe hat Dieter auch schon abgeholt: ein Kleiderspind für ein Euro sowie einen sehr gut erhaltenen Hubwagen.

aha am 19.3.10 17:20


März 2010

Super, es hat geklappt! Wir waren gerade beim Notar und haben den Kaufvertrag unterzeichnet. Die Schlüssel haben wir auch schon. Nicht nur praktisch zum Ausmessen – ich nehme an, die lieben Verwandten werden am Wochenende Schlange stehen, um bei einer Führung unser neues Großprojekt kennen zu lernen… Und zeitlich könnte es doch noch klappen, dass ich an meinem Geburtstag Anfang April zum Scheunenfest einlade.

aha am 5.3.10 12:37


Februar 2010/II

Nein, das ist nicht moderne Kunst… Sondern eine erste Skizze, wie wir die Scheune und die obere Wohnung umbauen könnten. Wir schmieden also schon eifrig Pläne, obwohl der Vertrag noch nicht unterschrieben ist. (Langsam werde ich nervös, dass es in allerletzter Minute doch nicht klappen könnte.)

aha am 17.2.10 15:14


Februar 2010

Der örtliche Makler ruft an, er habe etwas für uns. Von der letzten Besichtigung kennt er ja noch unsere Vorstellungen – schließlich gilt es unter anderem, eine Hebebühne unterzubringen. Wir schauen uns das Objekt an, ein großes Wohnhaus mit riesiger Scheune hier direkt im Ort. Der Verkäufer ist ein älterer Mann. Ein Vertriebener, der die Scheune stets gepflegt und dem Wohnhaus kürzlich neue elektrische Leitungen und eine neue Therme spendiert hat. In die Scheune sind schon zwei Garagen eingebaut, die sofort bezugsbereit wären. Auch während der Renovierung könnten die Fahrzeuge dort geschützt stehen bleiben. Und: Die Umbauten an dieser Immobilie hat als Architekt ausgerechnet der Vater meines Mannes entworfen, den ich leider nicht mehr kennen gelernt habe. Eine Wohnung ist vermietet, die zweite steht seit Dezember leer. Komisches Gefühl, bei der Besichtigung der EG-Wohnung mitten im Privatleben eines anderen Menschen zu stehen… Ein riesiges Haus, aber Zustand und Lage überzeugen uns. Und diesmal scheint es zu klappen: Der Makler will uns im Laufe dieser Woche den Vertrag schicken. Nebenbei: Er ist ein wenig sauer. Der Verkäufer der Scheune vom Oktober habe mit seiner Krankheit und der Behauptung, er könne deswegen nicht die Renovierung fortführen, nur auf Mitleid gemacht. Denn der Verkäufer ist ausgerechnet der Ersteigerer des desolaten Reihenmittelhauses vom Dezember…

aha am 15.2.10 21:58


Januar 2010

Schon im Herbst hatten wir von einem größeren Grundstück in einem nahe gelegenen Ortsteil gehört, das zur Zwangsversteigerung steht. Der Bauplan zeigt, dass diverse Überfahrtsrechte zu gewähren sind. Schranken und Schilder beweisen vor Ort, dass die Nachbarschaftsverhältnisse nicht die besten sind. Außerdem plant die Gemeinde einen Wendehammer, und bei einer Erschließung müssten wir einiges zahlen. Doch jetzt im zweiten Zwangsversteigerungsverfahren kann der Zuschlag auch unter der Hälfte des Verkehrswerts erteilt werden, was das Objekt wieder interessant macht. Wir gehen also zur Zwangsversteigerung – diesmal samt Schwiegermutter, die so was schon immer mal besuchen wollte. Wieder liefern wir uns mit drei Bietern ein heißes Rennen, und wieder bekommt jemand anderes den Zuschlag. O-Ton Schwiegermutter: „Jedes Schlechtes hat auch etwas Gutes.“

die-scheunen-schrauber am 23.1.10 22:12


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