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Februar 2010

Der örtliche Makler ruft an, er habe etwas für uns. Von der letzten Besichtigung kennt er ja noch unsere Vorstellungen – schließlich gilt es unter anderem, eine Hebebühne unterzubringen. Wir schauen uns das Objekt an, ein großes Wohnhaus mit riesiger Scheune hier direkt im Ort. Der Verkäufer ist ein älterer Mann. Ein Vertriebener, der die Scheune stets gepflegt und dem Wohnhaus kürzlich neue elektrische Leitungen und eine neue Therme spendiert hat. In die Scheune sind schon zwei Garagen eingebaut, die sofort bezugsbereit wären. Auch während der Renovierung könnten die Fahrzeuge dort geschützt stehen bleiben. Und: Die Umbauten an dieser Immobilie hat als Architekt ausgerechnet der Vater meines Mannes entworfen, den ich leider nicht mehr kennen gelernt habe. Eine Wohnung ist vermietet, die zweite steht seit Dezember leer. Komisches Gefühl, bei der Besichtigung der EG-Wohnung mitten im Privatleben eines anderen Menschen zu stehen… Ein riesiges Haus, aber Zustand und Lage überzeugen uns. Und diesmal scheint es zu klappen: Der Makler will uns im Laufe dieser Woche den Vertrag schicken. Nebenbei: Er ist ein wenig sauer. Der Verkäufer der Scheune vom Oktober habe mit seiner Krankheit und der Behauptung, er könne deswegen nicht die Renovierung fortführen, nur auf Mitleid gemacht. Denn der Verkäufer ist ausgerechnet der Ersteigerer des desolaten Reihenmittelhauses vom Dezember…

15.2.10 21:58
 


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