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Juni 2011

Ups, der letzte Blog-Eintrag ist fast ein halbes Jahr her. So könnte der Eindruck entstehen, dass die Arbeiten in der Scheuer ruhen. Dabei ist das Gegenteil der Fall: Vor lauter Um- und Anbauten kommen wir gar nicht mehr zum Bloggen. Was ist alles neu seit Januar?

Die Scheuer gleicht einem riesigen Holzbaukasten, denn wir haben Unterfangkonstruktionen eingebaut, um die Decke des linken Flügels entfernen zu können. Draußen gießen wir bald ein Fundament, das einen Pfosten zur Abstützung der Außenwand und des Dachs aufnehmen soll (Baubeschreibungen ohne Gewähr, habe nur eingeheiratet in die Architekten- und Statiker-Familie). Als überzeugte Do-it-Yourselferin bestehe ich allerdings darauf, den Zement selbst in unserem inzwischen erworbenen Betonmischer anzusetzen. Seit ich Dieter damit geschockt habe, versucht er verzweifelt, Kies in handelsüblichen Mengen aufzutreiben…

Auch die Hilti hat uns wieder gute Dienste geleistet: Mit einem Durchbruch im linken Flügel haben wir jetzt alle Trakte der Scheuer so miteinander verbunden, dass man nicht mehr den Fuß vor die Türe setzen muss. Selbst das Wohnhaus ist trockenen Fußes erreichbar (siehe Eintrag vom Januar). Dort ist der Mieter ausgezogen, und wir haben in der unteren Wohnung bereits zwei Zimmer als Übernachtungsmöglichkeit für Gäste sowie Stauraum für Saisonartikel wie Skiausrüstung oder Schlauchboot renoviert und eingerichtet.

Zwei neue Übernachtungsgäste haben wir auch, allerdings sind die in der Scheuer und nicht im Wohnhaus untergebracht: Jean-Claude und Karl, zwei Clios aus Luxemburg beziehungsweise Ludwigsburg, die unser neues Rallyeauto und dessen Ersatzteilspender werden sollen. Ja, wir arbeiten nicht auf einer Baustelle, sondern auf vielen…

Langjährige Erfahrung im Aufstellen von Ikea-Regalen, sprachwissenschaftliches Know-how im Deuten einer englischen Bedienungsanleitung eines chinesisches Herstellers sowie kräftige Helfer eines befreundeten und in Teilen mit uns verwandten Rallyeteams waren dann schließlich am vergangenen Wochenende nötig: Unser Doppelparker steht und funktioniert, nicht zuletzt dank der tatkräftigen Unterstützung durch Moritz. Und hier noch für alle China-Reisenden und solche, die es werden wollen, der Hinweis: „Qingdao is a picturesque coastal city“ – Zitat aus der Bedienungsanleitung. Nette Reiseprosa, aber scharfe Bilder vom Aufbau wären uns lieber gewesen. Und ob es in dieser Hafenstadt in Ostchina wirklich so schön ist angesichts der Schwerindustrie?

29.6.11 18:24
 


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bisher 2 Kommentar(e)     TrackBack-URL


rainer (5.8.11 12:29)
hallo
als ständiger leser deines blogs fehlen mir einfach
mehr informationen über erfolg unf fortgang
deines umbaus
zb:wie war die betonqualität ?
ist er standfest geworden ?
wann ist etwas zusammenbebrochen?
etc.
ich hoffe auf entgegenkommen
gruß rainer


rainer (17.1.12 11:58)
Letzter Eintrag Juni 2011 ?
Ich habe den Verdacht,daß die Bauherrin es vorzieht einen Iglu zu bauen,anstatt den Umbau weiter zu tätigen.
Man hat nämlich die Bauherrin auf dem Nebelhorn in einem Iglu gesichtet


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